Parodontologie – Für gesundes Zahnfleisch und festen Halt

Gesundes Zahnfleisch ist die Grundlage für stabile Zähne und ein funktionierendes Gebiss. In unserer Praxis legen wir besonderen Wert auf die Früherkennung und effektive Therapie von Parodontitis – der chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates, die umgangssprachlich oft als Parodontose bezeichnet wird.

 

Im Rahmen unserer parodontologischen Behandlung setzen wir auf moderne, minimalinvasive Verfahren, um entzündetes Gewebe zu reinigen, bakterielle Beläge zu entfernen und das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Je nach Schweregrad kombinieren wir mechanische Reinigung mit antibakteriellen Maßnahmen – individuell auf Sie abgestimmt.

Zahnärztin in moderner Praxis, professionelle Zahnbehandlung.

Was ist Parodontitis?

Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich unbemerkt über Jahre entwickeln kann. Sie betrifft nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch den Kieferknochen – und ist die häufigste Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten, Rückgang des Zahnfleischs, Mundgeruch oder gelockerte Zähne.

3D-Darstellung eines Zahns für zahnmedizinische Anwendungen.

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Möglichkeiten der Behandlung:

Ziel jeder Parodontitis-Therapie ist es, bakterielle Beläge und Entzündungen nachhaltig zu beseitigen und das Zahnfleisch langfristig zu stabilisieren. Je nach Schweregrad der Erkrankung setzen wir dabei auf eine Kombination bewährter und innovativer Behandlungsmethoden:

Professionelle Zahnreinigung (PZR) – die Basis jeder Parodontitis-Therapie

Bereits die regelmäßige Entfernung von Zahnbelägen im Rahmen der professionellen Zahnreinigung kann das Fortschreiten einer beginnenden Parodontitis aufhalten. Unsere speziell geschulten Prophylaxe-Fachkräfte reinigen auch schwer zugängliche Stellen gründlich und schonend.

Geschlossene Parodontitis-Behandlung – ohne chirurgischen Eingriff

In der sogenannten geschlossenen Kürettage werden die Zahnfleischtaschen unter lokaler Betäubung von Biofilm, Konkrementen und Bakterien befreit. Diese minimalinvasive Methode ist bei mittlerem Krankheitsverlauf oft sehr erfolgreich.

Offene Parodontaltherapie – bei tiefen Zahnfleischtaschen

Ist die Entzündung bereits fortgeschritten, kann ein kleiner chirurgischer Eingriff erforderlich sein. Dabei wird das Zahnfleisch vorsichtig gelöst, sodass tief sitzende Ablagerungen und entzündetes Gewebe unter Sicht entfernt werden können.

Antibakterielle Behandlung mit Antibiotika

Bei besonders aggressiven Keimen oder hartnäckigen Infektionen ergänzen wir die mechanische Reinigung durch eine gezielte antibakterielle Therapie – lokal direkt in der Zahnfleischtasche oder systemisch über Tabletten.

Lasertherapie – schonend & effektiv

Die moderne Lasertherapie ermöglicht eine nahezu schmerzfreie Reduktion krankheitsverursachender Bakterien. Gleichzeitig wird die Heilung des entzündeten Gewebes angeregt – ganz ohne Skalpell und Naht.

Photodynamische Therapie (PDT) – gezielte Keimreduktion mit Licht

Bei der PDT wird ein Farbstoff in die Zahnfleischtasche eingebracht und durch eine spezielle Lichtquelle aktiviert. Diese Methode zerstört gezielt krankmachende Keime – völlig ohne Nebenwirkungen.

Regenerative Parodontalchirurgie – wenn Gewebe verloren ging

In schweren Fällen können mithilfe regenerativer Verfahren (z. B. Schmelzmatrixproteinen oder Membrantechnik) geschädigter Knochen und Zahnhaltefasern wieder aufgebaut werden – für eine verbesserte Prognose Ihrer Zähne.

Zahnärzte im Gespräch mit Patientin in moderner Zahnarztpraxis.

Nachsorge & Erhaltungstherapie – langfristiger Schutz vor Rückfällen

Der wichtigste Bestandteil jeder Parodontitis-Behandlung ist die konsequente Nachsorge. Regelmäßige Kontrolltermine und unterstützende Zahnreinigungen sorgen dafür, dass die Entzündung nicht erneut ausbricht.

 

Frühzeitig behandeln – Zähne langfristig erhalten

Eine rechtzeitig begonnene Parodontitis-Behandlung kann Zahnverlust verhindern und die allgemeine Gesundheit positiv beeinflussen. Denn wissenschaftliche Studien zeigen: Eine unbehandelte Parodontitis kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Schwangerschaftskomplikationen erhöhen.

Patient überreicht Krankenkarte beim Zahnarztempfang.
3D-Darstellung von Zahnimplantaten im Kiefer.

Wenn eine Rettung nicht mehr möglich ist: feste Zähne mit All-on-4

In Fällen, in denen die Parodontitis bereits weit fortgeschritten ist und die Zähne nicht mehr zu erhalten sind, kann eine vollständige Zahnentfernung mit anschließender fester Versorgung auf Implantaten eine langfristige Lösung sein. Die All-on-4-Methode ermöglicht es, innerhalb kürzester Zeit wieder zu festen, belastbaren Zähnen zu kommen.

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